Festival Philosophie

"Ein Tag lang einen künstlerisch-musikalisch untermalten Ausweg aus den Regeln des Mainstream zeigen. Für und aus Liebe zur Musik, zur Kultur, zu kritischem Denken und dem Tanze. Einen Tag voller Konzerte, DJs, Workshops, Kunst und Performances."

Der „Verein zur freien autonomen Selbstentfaltung e.V.”  ist ein gemeinnütziger Verein.

Niemand erzielt Profit, es gibt keine Marken, Sponsorenwerbung oder Promoter:innen auf unseren Veranstaltungen. Wir leben in einer Welt, die von Geld regiert wird, einer Realität, der sich kaum jemand entziehen kann. Doch es ist möglich, mit viel Herzblut, Schweiß und Tränen die Grenzen des Profitablen zu überschreiten, um kreative Freiräume zu schaffen, die nicht auf Rendite, Wachstum und Gewinnmaximierung ausgerichtet sind. Unser Auftrag ist es, gemeinnützig zu handeln und lokale Künstler:innen sowie Projekte ohne Ausnahme zu fördern.

Wir sind ein Team aus subkulturbegeisterten Musiker:innen, Künstler:innen und sonstigen Träumer:innen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Traumwelten entstehen zu lassen, so gut wir nur können. Corona hat uns vor Herausforderungen gestellt. Doch wir haben Lösungen und jede Menge Ideen, wie wir in Zukunft damit umgehen können.

Als unser neuestes Projekt möchten wir ein Festival ins Leben rufen, das für einen Tag einen künstlerisch-musikalisch untermalten Ausweg aus den Regeln des Mainstreams bietet. Aus Liebe zur Musik, zur Kultur, zum kritischen Denken und zum Tanz. Ein Tag voller Konzerte, DJs, Workshops, Kunst und Performances. Sponsorenwerbung, Promoter:innen und Fleischprodukte entsprechen nicht unserem Konzept. Sollten Gewinne erzielt werden, so werden diese zu 100% der Stadt Darmstadt, der Kultur oder anderen unterstützungswürdigen Projekten zur Verfügung gestellt oder gespendet. Das ist unser Hauptanliegen und zugleich unsere Motivation. Es klingt abenteuerlich, fast utopisch, doch wenn wir es nicht besser wüssten, würde ich das hier nicht schreiben.

Jedes der vertretenen Kollektive ist seit Jahren ein erfolgreicher Bestandteil der Darmstädter Kultur- und Veranstaltungsszene. Dazu zählen eigene Kreationen in Locations wie dem 806qm (auch bekannt als 603qm), der Galerie Kurzweil, der Villa, dem Hoffart Theater, dem Woog, dem Waldkunstpfad oder dem Weststadt Café.

Der ‘Verein zur freien autonomen Selbstentfaltung e.V.’ (VzfuaS) ist auch außerhalb von Darmstadt, beispielsweise in Köln durch eine Kooperation mit der Niehler Freiheit e.V. oder in Brandenburg beim Kulturrevolution e.V. als Mitveranstalter:innen des Entropiefestivals, vertreten und bringt einiges an Erfahrung in der Erstellung und Umsetzung von Veranstaltungskonzepten mit. Genau aus diesem Grund ist der Wunsch entstanden, auch in Hessen, insbesondere in Darmstadt, die Kultur weiter zu fördern, einen Raum für lokale Kunst und Künstler:innen zu schaffen und sich dabei politisch kontrovers mit den Problemen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Jedes der vertretenen Kollektive ist seit Jahren erfolgreicher Bestandteil der Darmstädter Kultur- und Veranstaltungsszene. Darunter zählen eigene Kreationen in Locations wie dem 806qm (auch 603qm), der Galerie Kurzweil, der Villa, dem Hoffart Theater, dem Woog, dem Waldkunstpfad oder dem Weststadt Café.

Der „VzfuaS“ ist auch außerhalb von Darmstadt wie in Köln durch eine Kooperation mit der Niehler Freiheit e.V. oder in Brandenburg beim Kulturrevolution e.V. als Mitveranstalter:innen des Entropiefestivals vertreten und kann einiges an Erfahrung beim Erstellen und Umsetzen von Veranstaltungskonzepten mitbringen und teilen. Denn genau dort ist der Wunsch entsprungen, auch in Hessen, insbesondere in Darmstadt, weiter die Kultur zu fördern, einen Raum für lokale Kunst und Künstler:innen zu schaffen und sich dabei politisch kontrovers mit den Problemen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen.

 

Awareness Konzept

Trigger und Content Warnung

Triggerwarnung:

Dieser Text befasst sich mit intersektionaler Diskriminierung und struktureller Gewalt, die für dich belastend sein können und sich negativ auf deine emotionale und/oder psychische Verfassung auswirken können. Deshalb ist es wichtig, dass du während des Lesens auf deine eigenen Bedürfnisse acht gibst.

Nimm dir ruhig mehrere Pausen und gönn dir so viel Zeit, wie du dafür brauchst.

 

Inhaltswarnung:

Im folgenden Text wird die Thematik der intersektionalen Diskriminierung und strukturellen Gewalt behandelt. Dies umfasst die Beschreibung von Situationen, in denen Personen aufgrund verschiedener sozialer Identitäten wie Geschlecht, race, sexuelle Orientierung, Klasse und Behinderung benachteiligt oder angegriffen werden. Es werden auch Beispiele für institutionelle Mechanismen und soziale Normen gegeben, die diese Formen der Diskriminierung unterstützen. Leser:innen könnten durch diese Inhalte emotional belastet werden. 

Uns ist bewusst, dass wir hier nicht alle Diskriminierungsformen aufzählen können, trotzdem möchten wir euch zur Verdeutlichung der Thematiken einige Varianten beispielhaft aufführen: 

Ableismus, Ageism,Antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus, Antizionismus, Chauvinismus, Homofeindlichkeit, Klassismus, Lookismus, Mobbing, Nationalismus, Queerfeindlichkeit, Rassismus, Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze/, Sanism, Sexismus, Transfreindlichkeit.

Werden im nachfolgenden Text Grenzüberschreitungen und Diskriminierung thematisiert, so (soll) diese Formulierung sämtliche Ausprägungen von individueller, institutioneller und struktureller Diskriminierung einschließen.

Warum Awareness?

Wir möchten darauf hinweisen, dass uns bewusst ist, dass dieses Konzept in keinster Weise die reflexive Betrachtung von strukturellen Gewaltverhältnissen und intersektionale/ interdependente Diskriminierung ersetzen kann. Es liegt uns daher sehr am Herzen, euch liebevoll dabei zu unterstützen, ein tieferes Verständnis für Privilegien und strukturelle Diskriminierung zu entwickeln. 

Unsere Motivation entspringt dabei nicht nur dem Wunsch im Kontext des Contrast Festivals einen Raum zu schaffen, in dem sich ALLE wohlfühlen können, sondern gemeinsam mit euch von einer inklusiven und gerechteren Welt, voller Liebe und Mitgefühl zu träumen und zu ihrer Realisierung beizutragen. 

Dabei wissen wir, dass diese grundlegenden gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen nur durch den Prozess der Sensibilisierung aller, für vielfältige Perspektiven und individuelle Bedürfnisse erreicht werden können. Mit unserem Festival wollen wir nicht nur versuchen einen Freiraum zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen können. Sondern auch dazu anregen, dass Menschen sich mit diesen Themen nachhaltig auseinandersetzen, um die Entwicklung, hin zu einer respekt- und liebevollen Gesellschaft, vielleicht ein kleines Stück voranzutreiben.

Denn wir alle gewinnen in einer sensibleren und gerechteren Gesellschaft, in der Menschen in ihrer Diversität gesehen und geschätzt werden. 

“Wir sind ein Team aus subkulturbegeisterten Musiker:innen, Künstler:innen und sonstigen Träumer:innen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Traumwelten entstehen zu lassen, so gut wir nur können.” (Vereinsphilosophie)

Unser Verständnis von Awareness Arbeit und Miteinander (Definition)

Wir wollen das Contrast Festival als eine Auszeit aus Alltag und Normen für alle, die wollen gestalten. Dabei ist uns bewusst, dass die Menschen, die sie nutzen, maßgeblich für die Gestaltung von Räumen verantwortlich sind. Damit auch alle Teil dieser Auszeit sein können, möchten wir ein rücksichtsvolles Miteinander, geprägt von Respekt, Einfühlsamkeit und Wertschätzung. Ein bewusster und feinfühliger Umgang mit individuellen Grenzen und Bedürfnissen stellt die Basis eines Miteinanders dar, bei dem sich alle wohl und sicher fühlen können. Es geht darum, gemeinsam einen solidarischen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen ihrer unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen bewusst sind und sich mit ihren Privilegien auseinandersetzen.

Bei der Ausgestaltung dieses Freiraums sind kritisches Denken und die stetige Reflexion gesellschaftlicher, sowie individueller Überzeugungen elementar. Dabei ist uns bewusst, dass Freiräume nur dann entstehen können, wenn sie miteinander, auf Solidarität gebaut werden und keinesfalls als Privileg Einzelner auf Kosten der Übrigen fußen.

 

Definition:

Awareness steht für uns daher für Achtsamkeit im Umgang mit und in Situationen, in denen die Grenzen von Menschen überschritten werden/wurden oder Menschen in ihrem Sicherheitsgefühl irritiert wurden. Dies kann jegliche Form von Diskriminierung einschließen. Außerdem geht es um Sensibilität und das bewusste Eingehen auf das Wohlbefinden einer Person.

Als Contrast Festival leben wir von der Diversität unserer Crew und der Darmstädter Kulturszene. Aus diesen Gründen gibt es für diskriminierendes und/oder grenzüberschreitendes Verhalten bei uns keinerlei Toleranz!

Uns ist bewusst, dass wir uns aufgrund strukturellen Gegebenheiten nicht von Gewalt- und Machtverhältnissen lösen können. Außerdem können wir sie auch nicht ohne weiteres von unserer Veranstaltung ausschließen, solange wir nicht versuchen, dem durch bewusstes Handeln entgegenzuwirken. Durch die aktive Awareness Arbeit vor, während und nach dem Contrast Festival, wollen wir diese Verhältnisse sichtbarer machen, um gewaltvollen und intersektionalen Diskriminierungserfahrungen möglichst schon im Vorfeld entgegenwirken zu können und gemeinsam “safer spaces” zu schaffen. Also Räume, die durch die Übernahme von Verantwortung jeder einzelnen Person, die ein Teil dieser Räume ist, zu möglichst sicheren und empowernden Orten für alle werden. 

 

Miteinander und Kommunikation

  • Wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander
  • Respektierung individueller Grenzen: Nur ja heißt ja, Nein heißt immer nein
  • Privatsphäre anderer respektieren und die eigene schützen
  • Keine Annahmen über Geschlechtsidentität basierend auf äußerem Erscheinungsbild
  • Pronomen der Gesprächspartner:innen respektieren und im Zweifel danach fragen
  • Einholen von Erlaubnis für das Fotografieren und Teilen von Fotos/Videos anderer Personen
  • Anerkennung der Intersektionalität und mehrfachen Diskriminierungserfahrungen
  • Unterstützung von Personen bei unangenehmen Themen oder Mikro-Aggressionen
  • Vermeidung von Verallgemeinerungen und Stereotypen, Verständnis für individuelle Perspektiven
  • Sensibilität gegenüber unsichtbaren Benachteiligungen
  • Offenheit für konstruktive Kritik und Bereitschaft zum Lernen
  • Sicherstellen fairer Gesprächsanteile in Diskussionen
  • Betonung des Festivals als Ort des Austauschs und Lernens
  • Akzeptanz unterschiedlicher Erfahrungsstände und Meinungen
  • Ermutigung zum Gespräch, Erfahrungsaustausch und zur Öffnung für andere Perspektiven
  • keine Toleranz bei Diskriminierung (Sexismus, Rassismus, Ableismus etc.)
  • Betroffene haben Definitionsmacht über erlebte Gewalt oder Diskriminierung
  • Keine Toleranz gegen psychische oder physische Gewalt
  • Diverse Toilettenoptionen (FLINTA*, All Gender, Männer)
  • BIPoC und marginalisierte Gruppen sind nicht für die Aufklärung anderer verantwortlich
  • Aufforderung zur gegenseitigen Unterstützung und Hilfe
  • Konzept ersetzt nicht die Auseinandersetzung mit struktureller Gewalt und intersektionaler Diskriminierung
  • Offen für Fragen, Gedanken, Anmerkungen und Feedback

 

Das Awareness-Konzept wird kontinuierlich weiterentwickelt, da Awareness-Arbeit ein stetiger Lernprozess ist.

So sind wir für dich da - Wie wir Awarenessarbeit leisten

Neben Aufklärungs- und Präventionsarbeit braucht es vor allem sichtbare Strukturen, an die Betroffene sich nach erlebten Grenzüberschreitungen oder Diskriminierungen wenden können. 

Dabei ist das Ziel (der Unterstützung durch eine Awareness Struktur) zum einen, dass Betroffene ihre Handlungsfähigkeit zurückerlangen (Selbstermächtigung), zum anderen, dass sie sich auf der Veranstaltung (wieder) sicher fühlen (subjektives Sicherheitsempfinden stärken) können.

Unser Konzept basiert auf einem externen Team, bestehend aus professionell geschultem Personal (Kernteam), welches von freiwilligen Helfer:innen (Vermittler:innen) unterstützt wird. 

Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dass die Vertrauenspersonen nicht anderweitig am Festival mitwirken sollen, um eine unabhängige und neutrale Vertrauensinstanz für Gäste und Crewmitglieder zu ermöglichen. Es wird außerdem ein Rückzugsort “safer space” eingerichtet werden, an dem Betroffene in einem geschützten Rahmen von dem Awareness Team unterstützt werden können. 

Neben dem Kernteam sind zur Sicherstellung der Sichtbarkeit und um so schnell wie möglich Unterstützung für Betroffene zu gewährleisten zusätzlich noch gekennzeichnete Vermittler:innen in 2er Teams auf dem Gelände unterwegs. Diese verfolgen eine reine Vermittlungsaufgabe, welche darin besteht, Kontakt zwischen Betroffenen und professionell geschultem Personal herzustellen. Sie sollen aber auch bei Interesse oder Fragen für Gäste als Ansprechperson zur Verfügung stehen. Die Präsenz von mobilen Vermittler:innen kann teilweise negative Reaktionen mit sich bringen (Wahrnehmung als zusätzliche Kontrollinstanz),bietet allerdings auch sehr viel Potential. Sie kann Awarenessarbeit nahbarer machen und Verunsicherung und Vorurteile abbauen sowie Aufklärung stärker ins Gewicht rücken, da Besucher:innen das Awareness Team während der Schichten bei z.B. Fragen und Interesse ansprechen können.

Zusätzlich wird es auf dem Festivalgelände einen Informationsstand mit Aufklärungsmaterialien (Flyer, Sticker, etc.) geben. Zudem wurden alle Contrast Crew-Menschen mittels Sensibiliserungsansprachen und -vorträgen unterwiesen, wie sie in so einer Situation, betroffene Personen richtig unterstützen, bis sie diese an das A*Team vermitteln konnten. (Da wir wissen, dass Übergriffigkeiten und Diskriminierung nicht nur Teil der Gäste sein muss, sondern dass es auch zu crewinternen Situationen kommen kann, gab es im Vorfeld der Veranstaltung einen Rerflexionsanleitenden Fragebogen zur Selbstreflexion und Bewußtwerdung.)

Wie verfolgen wir einen betroffenenzentrierten und bedürfnisorientierten Ansatz, der auf den folgenden Grundsätzen fußt?

  1. Parteilichkeit:
    Die aktive Parteiergreifung für die betroffene Person.

     

    →Solidarität mit einer marginalisierten Person ist in so einer Situation unabdingbar. D.h. ihre Perspektive und Wahrnehmung wird anerkannt und nicht weiter hinterfragt, die Erzählung der  betroffenen Person wird ernstgenommen.

     

  2. Definitionsmacht:
    In dem Moment, in dem eine betroffene Person fühlt, dass ihre Grenzen überschritten werden, beginnt der Übergriff. Die betroffene Person hat die alleinige Entscheidungsgewalt darüber, wie es nach einem Vorfall weitergeht. Nur die betroffene Person kann den Vorfall definieren und entscheiden, ob es grenzüberschreitend war oder nicht (unterschiedliche individuelle Grenzen). Im Gespräch mit einer betroffenen Person möglichst deren Worte verwenden und keine eigenen Zuschreibungen, Interpretationen oder Wertungen einbringen.

    →Verständnis dafür, dass Gewalterfahrungen erst verarbeitet werden müssen und sich im Laufe der Zeit in ihrer Darstellung gegebenenfalls ändern können, bzw. klarer benannt werden können.

     

  3. Bedürfnisorientiert:
    Die Arbeit richtet sich nach den  Bedürfnissen der Betroffenen: 
    1. Erfragen, was die betroffene Person braucht oder was ihr helfen würde

      →“Wie kann ich dich unterstützen?” / “Was wünschst du dir von mir/ uns?” statt “Was ist passiert?”

    2. Das Geschehene wird nur dann besprochen, wenn die betroffene Person sich wünscht, darüber zu sprechen. → Einverständnis für das Gespräch abholen. → “Willst du (mit mir/uns) darüber sprechen, was passiert ist?”
      Wenn die Person nicht darüber sprechen möchte, sollte das akzeptiert werden und gegebenenfalls nur darauf hingewiesen werden, wo das Awareness Team zu finden ist.
    3. Nähe und Geborgenheit anbieten
    4. Situationsbedingt Nähe/ Abstand/ Kontakt anbieten (Bei Körperkontakt vorher die Zustimmung einholen)
    5. Sollte es der betroffenen Person schwer fallen eigene Bedürfnisse zu äußern, kann das Awareness Team unterschiedliche Angebote machen (z.B. an einen ruhigen Ort bringen, Freund:innen kontaktieren, Essen und Trinken, Gespräch, Ablenkung) auch Angebote über mögliche Konsequenzen für die diskriminierende und gewaltausübende Person können gemacht werden (Rauswurf, Konfrontation, etc.)
    6. Ziel: Unterstützung in der emotionalen Verarbeitung & Deeskalation

 

Safer Space

Der Awareness Space dient in erster Linie als Schutz- und vertrauensvoller Rückzugsraum, der für alle zur Verfügung steht, die sich aus irgendeinem Grund unwohl fühlen, Hilfe suchen oder eine Pause benötigen. 

Außerdem wird hier, neben Schutz und Ruhe für von Grenzüberschreitungen oder Diskriminierungen, betroffenen Personen alles bereitgestellt, was zur Unterstützung dienen soll (Ablenkungs-und Entspannungsaktivitäten, Snacks & Wasser). Es soll ein Raum des Empowerments sein, der Ruhe, Austausch, Stärkung und eine Pause vom Trubel draußen bieten. 

Neben geschulten Personen, die ein offenes Ohr bieten, gibt es unter anderem Getränke, Snacks und Ruhebereiche.

Auch hier gelten natürlich die oben genannten Grundsätze: Solidarität ist das oberste Gebot – Erfahrungen werden respektiert und der Raum orientiert sich und sein handeln an den Bedürfnissen der betroffenen Person.

Musik

Wir präsentieren euch Musik auf den Bühnen von

Preisverständnis

Es gibt ein einziges Festivalticket für 32,50 €.

Inflation und die Krisen dieser Welt lassen uns mehr schwitzen denn je, aber der Kapitalismus bleibt hartnäckig. Wir versuchen uns so gut es geht, der Verwertungslogik dieser Gesellschaft zu entziehen. Ein wahres Entkommen ist jedoch nicht möglich, denn auch wir haben Rechnungen zu bezahlen. Schlimm genug, dass wir die Ausbeutung vieler freiwilliger Helfer:innen im Ehrenamt in Kauf nehmen müssen. 2023 waren wir weit unter Wert und leider war eine Umsetzung so keinesfalls möglich!

Der Preis der Tickets allein wird unsere Kosten auch dieses Mal nicht decken können. Und doch wollen wir jedem von euch eine Teilnahme ermöglichen. Wenn ihr Geld im Überfluss habt, freuen wir uns über jeden „Support“. Solltet ihr knapper bei Kasse sein, als wir es bereits sind, meldet euch bei uns, wir finden eine Lösung. Sollte es am Ende doch unerwartet zu Gewinnen kommen, werden wir diese zu 100% in unterstützenswerte Projekte in und um Darmstadt fließen lassen.

Festivals bleiben ein Luxusgut. Doch wir wollen gemeinsam versuchen, dieses Gut in der breiten Gesellschaft zu etablieren. Festivals sind alles andere als umwelt- oder tierfreundlich. Wir versuchen alles in unserer Macht stehende, den Fußabdruck so gering wie nur möglich zu halten. Unser schlechtes Gewissen wird durch Spenden nicht annähernd befriedigt, aber es bleibt das Mindeste, was wir tun können.

Bleibt sauber, auch auf dem Gelände, der Umwelt zuliebe!



Tickets

normal

Normalticket
32,50 Gesamter Event
  •  

Anfahrt

Location

Aschaffenburger Straße 183-187

64287 Darmstadt

Contact Us

Telefon: +49 1590 1913830

Mail: verein@contrastfestival.de

Alternative Anfahrt

Von Darmstadt (TU Lichtwiese) aus wunderbar mit dem Fahrrad (10 Minuten) und sogar zu Fuß (30 Minuten) zu erreichen.

Alternativ gibt es die Möglichkeit, die öffentliche Verkehrsanbindung zu nutzen:
   
672, 673, MO1, RH, GB.

    Kosten ca. 1,50 Euro.

Ein Taxi (Innenstadt) kostet etwa 15 Euro (5 Euro pro Person).

Der Jugendhof Bessunger Forst liegt auf einem idyllischen Wald- und Wiesen-Gelände im Wald zwischen Darmstadt und Roßdorf. Mitten im Grünen, in Wäldern des Bessunger Forstes verteilen sich unsere vier Bühnen, Bars, Stände und andere seltsameDinge kuschelig auf einem 18.000 Quadratmeter großen Grundstück. Getragen wird der Jugendhof Bessunger Forst seit 1977 von dem gleichnamigen, gemeinnützigen Verein und vielen Ehrenamtlichen. Mehr Informationen siehe unter https://jugendhof.org/